Weingut
Ludwig Graßmück

Inh. Markus Graßmück
Eichplatz 4
76831 Birkweiler
Tel. 06345/3630

Unsere weißen Rebsorten.




Riesling: Nach Ansicht vieler Rebsortenkundler wurde die Sorte aus Wildreben des pfälzischen Auwaldes ausgelesen.

Charakteristik: Der König unter den Weißweinen zeichnet sich aus durch Rasse, Frische und Lebendigkeit - geprägt von einer fruchtigen und markanten Säure. 


Weissburgunder: Weiße Mutation aus der Burgunderfamilie. Die Herkunft ist nicht direkt nachweisbar, da die alte Bezeichnung Clevner für mehrere Sorten galt.

Charakteristik: Ausgeprägte Weine mit pikanter, an Äpfel erinnernde Säure.


Grauburgunder: Grautraubige Mutation der Burgunderfamilie. Rückmutationen an Trieben, Trauben und Beeren zum Blauen Spätburgunder oder Weißburgunder beweisen dieses.

Charakteristik: Der Grauburgunder oder Grauer Burgunder zeichnet sich durch markante und körperreiche Weine, die trocken ausgebaut werden, aus.


Chardonnay: Ampelographisch scheint die Herkunft des Chardonnay immer noch nicht restlos geklärt zu sein. Nach Überzeugung der kompetentesten Rebforscher gehört er nicht zur Burgunderfamilie und sollte daher auch nicht mit einem Weißen Burgunder verwechselt werden.

Charakteristik: Die Weine zeichnen sich durch Frucht, Körper und durch ein  bemerkenswertes und unnachahmliches Maß an Komplexität und Nuancenreichtum aus.


Gewürztraminer: Der Traminer gehörte schon zu Zeiten seiner frühesten Nennungen zu den begehrten Qualitätssorten. Ob der Name von dem  Südtiroler Ort Tramin abstammt, ist umstritten.

Charakteristik: Die Weine präsentieren sich hochreif und aromatisch (Rosenduft), wenig von der Säure geprägt.

 


Müller-Thurgau: Prof. Müller aus Thurgau in der Schweiz kreuzte 1882 aus Riesling x Silvaner die Sorte.

Charakteristik: Die Weine sind blumig und fruchtig mit leichtem Muskatton und wenig Säure.

 


Morio-Muskat: Peter Morio kreuzte die Rebsorte in den 20er Jahren aus den Sorten Silvaner x Weißburgunder.

Charakteristik: Aromatische Weine, die bei höhrerer Qualität mit einem Muskatteller vergleichbar sind und sich auch als Aperitif oder zum Dessert eignen.

 


Kerner: August Herold kreuzte die Sorte 1929 in Lauffen aus Trollinger x Riesling. Nach 1970 verbreitete sich die Rebsorte rasch in der Pfalz.

Charakteristik: Weine mit einem nussigen Muskatton, rund, saftig, an Silvaner, bei mehr ausgeprägter Säure auch an den Riesling erinnernd.


Huxelrebe: Georg Scheu kreuzte die Sorte im Jahre 1927 aus Gutedel x Courtiller musque.

Charakteristik: Edle und edelsüße Weine, geprägt von Botrytis mit dezentem Muskatton und einer stabilen Säure, die den Weinen eine lange Lagerfähigkeit verleiht.

 


Scheurebe: Georg Scheu kreuzte die Sorte im Jahre 1916 aus Silvaner x Riesling.

Charakteristik: Die Weine präsentieren sich bukettiert mit einer schmalzigen Säure - Rieslingart.


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